Zahnarzt Terminerinnerungsservice

Zahngesundheit in der zweiten Lebenshälfte

 

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Anforderungen an die tägliche Zahnpflege und auch die Probleme, die in Zusammenhang mit den Zähnen auftreten können. Ab dem 40. Lebensjahr verlieren Menschen mehr Zähne durch Parodontose/Gingivitis (Zahnfleischentzündungen) als durch Karies. Das Zahnfleisch geht mit zunehmendem Alter zurück, die Zahnhälse liegen frei. Da diese freiliegenden Zahnhälse nicht durch Zahnschmelz geschützt werden, sind sie besonders empfindlich. Heiße und kalte, süße und saure Lebensmittel und Getränke können dann leicht Schmerzen auslösen. Es empfiehlt sich, ab dem 40. Lebensjahr auf spezielle Mundhygiene-Produkte gegen Parodontose umzusteigen und besonders auf ein gesundes Zahnfleisch zu achten.

 

Richtige Mundhygiene wichtiger denn je
Auch die regelmäßige professionelle Mundreinigung beim Zahnarzt ist ab 40 ein absolutes Muss. Zahnseide, Mundwasser und Zungenreiniger sollten fixe Bestandteile der täglichen Zahnhygiene sein. Besonders gefährdet sind Zähne die Klammern tragen (z.B. bei herausnehmbaren Zahnersatz), da sich in den Nischen vermehrt Speisereste festsetzen und Zahnbeläge bilden.

 

Zahnpflege für zwischendurch
Das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi als Zahnpflege für zwischendurch wird ab dem 40. Lebensjahr besonders empfohlen, da der Speichelfluss mit zunehmendem Alter abnimmt und es vermehrt zu Zahnsteinbildung kommt. Das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi kann den Speichelfluss bis um das Zehnfache erhöhen und so den Folgen der Mundtrockenheit entgegenwirken.


Weitere Informationen zu zuckerfreiem Kaugummi und die Kaugummi-Benimm-Regeln mit Thomas Schäfer-Elmayer finden Sie hier.